Lebkuchen

Lasst uns Lebkuchenherzen backen und anderen eine Freude machen!

Ich pflege die Tradition jedes Jahr zur Weihnachtszeit all meinen lieben Freunden und Verwandten ein selbstgebackenes und mit viel Liebe gestaltetes Lebkuchenherz zu schenken. Dieses Jahr habe ich mir überlegt, dass es doch schön wäre, wenn sich dieser Tradition noch mehr Menschen anschließen und wir so gemeinsam ein wenig vorweihnachtliche Freude unter den Menschen verbreiten könnten. Also, habt ihr Lust mitzumachen? 

Lebkuchen_bearbeitet

Lebkuchen – Rezept als Download

Zutaten:
(Menge reicht bei mir für 5-6 große Herzen)

– 120g Honig
– 80g Zucker
– 75g Kokosfett (ich nehme das von Palmin, gibts in jedem größeren Supermarkt)
– 300g Mehl
– 1 TL Backpulver
– 1 EL Kakao
– 1 TL Lebkuchengewürz (das von Lebensbaum, gibts z.B. bei Alnatura, finde ich persönlich am bestern)
– 1 Ei

außerdem:
– Backdeko, wie Zuckerperlen, Herzen, Sterne (was immer das Herz begehrt)
– Puderzucker (für den Zuckerguss) oder Kuvertüre (falls ihr lieber mit Schokoglasur arbeiten wollt)

So geht’s:

  1. Honig, Zucker und Kokosfett in einem Topf schmelzen, sodass sich die Zutaten einigermaßen vermengen. Ich weiß, Honig und Fett und dann noch Zucker dazu?! Klingt sehr unvernünftig 😀
  2. Die Honigmasse abkühlen lassen (dann schwimmt das Fett übrigens oben, während sich der Honig unten absetzt – deshalb mach ich mir nie so die Mühe eine richtig homogene Masse herzustellen – später beim Verkneten vermischt sich sowieso alles)
  3. Mehl mit Backpulver, Kakao und Lebkuchengewürz vermischen, dann das Ei dazu geben.
  4. Jetzt noch die Honigmasse dazu geben und mit den Knethaken etwas vorkneten, danach noch einmal mit der Hand verkneten. Der Teig müsste jetzt ein brauner glänzender Knubbel sein, den ihr in Frischhaltefolie wickelt und noch einmal mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legt, bevor er weiter verarbeitet wird.
  5. Inzwischen kann man sich ja schon mal überlegen, wie die Herzen aussehen sollen. Ich schneide immer aus Papier eine Schablone aus: dazu knicke ich das Blatt und schneide sozusagen ein halbes Herz aus, welches dann durch den Knick schön symmetrisch ist – Form und Größe kann aber ja jeder selbst bestimmen 😉
  6. Nachdem der Teig durch das Kühlen eine festere Konsistenz bekommen hat, diesen auf einer bemehlten Fläche ausrollen (etwa 1/2 cm dick, er geht beim Backen noch auf), dann die Schablone auflegen und mit einem Messer die Herzform ausschneiden (das klappt bei Lebkuchen ganz hervorragend)
  7. Die Herzen mit etwas Abstand auf ein Blech legen. Für das Loch oben, durch das ich später ein Geschenkband fädeln kann, drücke ich Linsen oder Erbsen in den Teig. Nach dem Backen kann man die nämlich rausploppen und hat ein sauberes Loch für einen Aufhänger.
  8. Nun die Herzen bei 180°C für 9-12 Minuten backen. Aufpassen, innerhalb einer Minute können die Spitzen dunkel und bitter werden, also den Teig gut im Auge behalten.
  9. Nach dem Backen gut abkühlen lassen und dann nach Lust und Laune bemalen und beschriften 😉
  10. Und dann solltet ihr den Lebkuchen ein paar Tage offen liegen lassen, da er nach dem Backen sehr hart ist und erst weich werden muss.

Ich hoffe, dass ihr alle fleißig Lebkuchenherzen backen werdet um eure Lieben zu beschenken! Und ich freue mich auf eure Fotos bei Instagram, so verteilen wir auch etwas Weihnachtsfreude im Netz =)

Euer Fräulein Löffel

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5 Gedanken zu “Lebkuchen

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