Butterkuchen mit Rhabarber und Johannisbeeren

Liebe Leute, ich bin zurück aus meiner Pause – meinem Winterschlaf – möchte ich fast sagen 😀 ich habe ein paar sehr lernintensive Wochen hinter mir. 

Viele von euch wissen ja, dass ich Lehrerin bin. Naja, leider nur halbfertig, da ich momentan auf einen Referendariatsplatz warte …ja, ich weiß, Lehrer werden gesucht, und ja, ich weiß, Latein ist ein Mangelfach und ja, ich habe ein 1,-Examen… 😀 😀 trotz allem, es geht heutzutage fast jedem fertig studierten Lehrer so, da bin ich leider nicht die Ausnahme. Aber bevor ich mich jetzt noch länger über die Zustände in unserem Bildungssystem auskotze, mal kurz die Erklärung, wie bei meiner aktuellen, eigentlich doch sehr chilligen Lage, lernintensive Wochen entstehen können.. aus reiner Langeweile und weil ich gerne studiere, habe ich mir mal noch ein Drittfach rausgesucht und angefangen Geschichte zu studieren. Hochinteressant, besonders die Antike, aber die liegt mir ja sowieso! Ich bin gerade noch so auf dem Höhenflug, weil unsere dreistündige Sitzung vorhin wieder einfach fabelhaft war! Habe selten ein so tolles und intensives Seminar gehabt ❤ naja, aber da ich mir etwas ehrgeizig vorgenommen habe, gleich mal die komplette erste Hälfte des Studiums (das sind 45 CP und 4 Module, wems was sagt^^) in ein Semester zu packen 😀 hatte ich doch etwas viel zutun die letzte Woche.. Klausuren stehen nächste Woche auch noch an, aber jetzt gönne ich mir mal eine Pause und melde mich mal wieder 🙂 einfach weil ich auf besagtem Höhenflug nach der tollen Seminar-Sitzung von vorhin bin 🙂 und meine gute Laune einfach mit euch teilen möchte…

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Und deshalb gibt es: tadaaaa! den lange schon versprochenen Butterkuchen, den ich vor ein paar Wochen mal gemacht habe. Frühling ahoi! So begrüßen wir dich! Ein absolut passender Kuchen für mein Auftauchen aus dem Winterschlaf 😀

Schaut doch mal wie toll der aussieht? Er war echt unglaublich lecker. Unten ein so fluffiger und saftiger Hefeteig, dass meine Mutter (der ich ein Stück retten konnte) ihn für Rührteig hielt.. 😀 und darauf Vanilleschmandflecken, leckeres Obst in Form von Rhabarber und Johannisbeeren, und dann noch Mandelstifte und natürlich Butter ❤ ein absolutes Früh-Sommer-Gedicht! Sogar Herr Löffel, der sowohl Johannisbeeren als auch Rhabarber prinzipiell verabscheut, hat sage und schreibe 5 (!!!) Stücke davon verputzt. Ich übrigens auch… *schäm* 😀 …aber schaut mal auf den Fotos: so groß war ein Stück auch nicht 😉 

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Trotzdem könnt ihr euch jetzt ungefähr denken wie lecker er ist, oder? Und falls ihr es euch nicht vorstellen könnt, dann backt ihn doch einfach mal nach 😉 generell ist das Obst ja beliebig ersetzbar, aber ich kann euch versprechen, dass die Rhabarber-Johannisbeer-Kombi wirklich sehr fein ist und perfekt mit dem süßen Hefeteig und den Schmandflecken harmoniert…

Butterkuchen mit Rhabarber und Johannisbeeren – Rezept als Download

Zutaten:

für den Boden:
– ½ Würfel Hefe
– 100ml Milch
– 100g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 1 Prise Salz
– 50ml Sahne
– 1 Ei
– 50g Butter
– 350g Mehl

außerdem:
– 150g Schmand
– 1 EL Puddingpulver
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 100-150g Rhabarber
– 50g Johannisbeeren
– Mandelstifte
– ca. 1-2 EL Butter in Flocken
– 1-2 EL Zucker

So geht’s:

  1. Für den Hefeteig in einer großen Schüssel die Hefe mit einem Esslöffel Zucker in lauwarmer Milch verrühren und ca. 10 Minuten gehen lassen.
  2. Den restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz sowie die Sahne und das Ei hinzufügen und alles verquirlen.
  3. Anschließend Mehl und Butter unterkneten und alles zu einem homogenen Teig kneten (am besten mit der Maschine, da der Hefeteig so feucht sein soll, dass er womöglich an euren Händen kleben bleibt – also es ist durchaus gewollt, dass er so „cremig“ ist)
  4. Den Teig nun 1-2h an einem warmen Ort ruhen lassen.
  5. In der Zwischenzeit den Schmand mit Puddingpulver und Vanillezucker vermischen, das Obst waschen bzw. schneiden und die restlichen Zutaten bereitstellen.
  6. Nun den Teig in ein Blech geben und mit einem Teigspatel glatt streichen.
  7. Mit einem Teelöffel kleine Mulden in den Teig drücken, hier kommen die Vanilleschmandflecken rein. Dazu einfach immer einen Teelöffel Schmand in ein Loch geben.
  8. Das Obst darüber verteilen und ebenfalls in den Teig oder den Schmand, je nachdem wo es halt grad landet, drücken.
  9. Über dem Kuchen Mandelstifte, Butterflocken und etwas Zucker verstreuen und bei 190°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 25-30 Minuten backen.

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Schmeckt frisch am aller aller beste, also lasst einfach keine Reste übrig 😉

Guten Appetit,

Euer Fräulein Löffel

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