Feuerwehrkuchen 2.0 [Blogevent ReCreate]

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Alles neu macht der Mai… oder in diesem Fall: der Februar! Denn: Marc von Bake to the roots hat zum Blogevent Re Create eingeladen. Und in diesem Zusammenhang habe ich euch eins meiner ersten Rezepte, nämlich einen leckeren Feuerwehrkuchen, noch einmal neu gebacken, abgewandelt und neu geshootet. Ich bin soooo verliebt in die neuen Fotos, denn zur Feier des Tages gab’s auch noch einen neuen Fotohintergrund, der mir wirklich ganz ungemein gefällt.

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Aber jetzt erstmal zurück zum Anfang: vor etwa eineinhalb Jahren habe ich hier angefangen zu bloggen. Damals noch mit Familienrezepten oder Rezepten, die ich mir von Freunden zusammen gesammelt hatte. Mittlerweile gibt’s bei mir keine Backbücher und keine Rezepte mehr. Heute bin ich mein eigener kreativer Geist und entwickle alle meine Rezepte weitestgehend selbst. 

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Einer meiner damaligen Lieblinge war dieser Feuerwehrkuchen, den ich von der Mutter meines Freundes kannte. Also hatte ich ihn kurzerhand gebacken und für euch verbloggt. Ein absoluter Klassiker und super lecker.

Zurück zu den Klassikern sollte man ab und zu wirklich mal blicken. Irgendwie hat man bei eigenen Rezepten nur noch den Anspruch möglichst innovativ und fancy zu sein. Wer will schließlich die hundertste Auflage eines Marmorkuchens auf einem Blog lesen. Aber eigentlich sind es ja oft auch diese klassischen Rezepte, die es absolut in sich haben und so habe ich mir gedacht, dass ich euch im Rahmen des Blogevents gerade einen solchen alten Klassiker mal wieder neu interpretieren könnte 😉 außerdem hatten wir am Sonntag alle Lust auf Kirschkuchen 😀 das hat ja dann perfekt gepasst…

Heute habe ich also eine Neuauflage des beliebten Kirschstreusel-Kuchens mit Sahnehaube für euch: der Boden ist etwas leichter, da ein Teil der Butter durch Joghurt ersetzt wurde. Die Streusel sind um einiges knuspriger dank ein paar Haferflocken, die inzwischen bei mir auch in keinem Rezept mehr fehlen dürfen… Noch so eine Entwicklung, die mein Blog im Laufe der Zeit mitgemacht hat: der Hafer hat es mir dank einer meiner ersten Kooperationen wirklich angetan. Ich finde er eignet sich ganz toll zum Backen und deshalb gibt’s bei mir auch kaum noch Rezepte ohne Hafer 🙂 ❤

So, und wenn ich mir mein altes Bild im Vergleich zum neuen anschaue, muss ich wirklich sagen, dass ich da einen Riesensprung nach vorne gemacht habe: ui, ui, ui, damals wusste ich noch nichts von Hintergründen und Lichtverhältnissen. Wenn es zu dunkel war, hab ich halt das Licht angemacht 😀 dem hab ich dann auch diesen ekligen Orange-Stich des alten Fotos zu verdanken… und die Unordnung in meiner Küche sieht man auch im Hintergrund, zumindest, wenn mans weiß 😀 

Heute geht nichts mehr ohne richtiges Tageslicht. Da wird Backen und Shooten absolut zeitlich aufeinander abgestimmt, sodass ich noch mit dem richtigen Sonnenlicht meine Fotos machen kann – übrigens arbeite ich auch nur mit echtem Licht. Für so eine schicke Tageslichtlampe haben wir in unserer Miniwohnung keinen Platz.. 😀 und ich glaube ich wäre auch zu faul, immer alles aufzubauen 😀 

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Was das Shooten, das Backen und das Bloggen angeht, kann ich natürlich immer noch eine Menge lernen, frei nach dem Motto: „man lernt nie aus“. Dennoch bin ich wirklich stolz auf all das, was ich schon erreicht habe. Dank des tollen Events von Marc konnte ich mir das mal vor Augen halten 🙂 also, ich bin gespannt, was mich auf meinem Blogger-Weg noch so alles erwartet 🙂 jetzt habe ich aber erstmal genug erzählt und geb euch jetzt endlich das neue Rezept, das uns allen übrigens besser geschmeckt hat als die alte Version.

Feuerwehrkuchen 2.0 – Rezept als Download

Zutaten:

für den Boden:
– 150g Butter
– 125g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 50g Joghurt
– 2 Eier
– 250g Mehl
– 2 TL Backpulver
– 1 Prise Salz
– 2 Gläser Sauerkirschen (je etwa 700ml)
– 1 EL Zucker
– 1 Päckchen Vanillepuddingpulver

für die Streusel:
– 100g Butter
– 100g Zucker
– 50g gemahlene Mandeln
– 50g gehackte Mandeln
– 50g Mehl
– 50g kernige Haferflocken

außerdem: 
– 400g Sahne
– 2 Päckchen Vanillezucker
– 2 Päckchen Sahnesteif
– Kakaopulver

So geht’s:

  1. Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dann die Eier und den Joghurt unterrühren.
  2. Mehl, Backpulver und Salz dazu geben, dann alles kurz verrühren.
  3. Den Teig in eine gefettete Springform geben.
  4. Die Kirschen abtropfen lassen (dabei 250ml des Saftes auffangen!).
  5. Vom Kirschsaft etwa 50 ml mit dem Zucker und dem Puddingpulver anrühren und den Rest aufkochen lassen.
  6. In den kochenden Kirschsaft das Puddingpulver einrühren, noch einmal aufkochen lassen und dann die Kirschen unterrühren, sodass eine schön zähflüssige Kirschgrütze entsteht.
  7. Diese dann auf dem Boden streichen.
  8. Als nächstes müssen die Zutaten für die Streusel alle miteinander verknetet werden und dann als Streusel auf den Kuchen gestreuselt werden.
  9. Den Kuchen nun bei 175° für 50-60 Minuten backen.
  10. Nachdem der Kuchen gut abgekühlt ist, die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steifschlagen und auf dem Kuchen verteilen.
  11. Zum Schluss noch das Kakaopulver auf die Sahne streuen und fertig ist der Feuerwehrkuchen!

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Viel Spaß beim Ausprobieren! Drückt mir die Daumen für die Verlosung vom Blogevent 😀 soooo tolle Preise gibt’s zu gewinnen. Vielleicht hab ich ja auch mal Glück 😉

Alles Liebe,

Euer Fräulein Löffel

 

 

 

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3 Gedanken zu “Feuerwehrkuchen 2.0 [Blogevent ReCreate]

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